Quelle: Wupperverband

19.09.2018

30 Jahre Trinkwasserversorgung aus der Großen Dhünn-Talsperre

EWR steht für nachhaltigen Schutz des Remscheider Was­sers

Kommunale Wasserwirtschaft und Nachhaltigkeit sind untrennbar miteinander verbunden. „Nur ein nachhaltiger Umgang mit unseren Wasserressourcen garantiert eine sichere Trinkwasserversorgung. Nachhaltig ist Wasserwirtschaft, wenn sie generationenübergrei­fend gedacht wird. Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur ein Wort. Es bestimmt vielmehr unser tägliches Handeln, damit die Remscheider Bürgerinnen und Bürger sich auch in Zukunft keine Gedanken um ihr Trinkwasser machen müssen. Die Einhaltung der strengen Umwelt- und Qualitätsstandards hat für uns erste Priorität. Als kommunales Unternehmen sind wir nicht dem kurzfristigen Profit, sondern der nachhaltigen Entwicklung vor Ort im Interesse der Bürgerinnen und Bürger verpflichtet“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsfüh­rer der EWR GmbH. Die gesicherte Versorgung mit qualitativ hoch­wertigem Trinkwasser und eine funktionierende Abwasserentsorgung sind Grundvoraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung. Des­wegen sind sie in Deutschland Aufgaben der kommunalen Daseins­vorsorge und werden auch ganz überwiegend von kommunalen Un­ternehmen erbracht.

Hervorragende Trinkwasserqualität von der EWR

Nachhaltiges Handeln für die Umwelt und die Menschen vor Ort ist ein Teil des Kerngeschäfts der EWR GmbH. Dazu zählt auch die kon­tinuierliche Qualitätsüberprüfung des Trinkwassers.

Das Wasser in Remscheid hat eine hervorragende Qualität und wird ständig kontrolliert. „Damit es täglich in guter Qualität aus dem Hahn fließen kann, muss es strengsten gesundheitlichen Anforde­rungen genügen“, erklärt Dr. Joachim Frings, Leiter Betrieb Gas/Wasser der EWR GmbH. Viele Wasserinhaltsstoffe werden dabei in Mengen von einem Milliardstel Gramm pro Liter gemessen (gemäß der Trinkwasserverordnung vom 01.11.2011). Die Ergebnisse werden in der Trinkwasseranalyse dokumentiert, die auf der Internetseite der EWR GmbH veröffentlicht ist.

30 Jahre Trinkwasserversorgung aus der Großen Dhünn-Tal­sperre

Vor drei Jahrzehnten wurde ein Meilenstein für die Trinkwasserver­sorgung im Wuppergebiet gelegt: Die Wasserversorgung durch die Große Dhünn-Talsperre ging an den Start. Am 30. September 1988 erfolgte die offizielle Einweihung des Gesamtprojektes Große Dhünn-Talsperre inklusive der Leitungen und Aufbereitungsanlagen. Ende der 60er und 70er Jahre stieg der Wasserbedarf im Bergischen Land erheblich an. Zusätzlich wurde die Sorge durch längere aufei­nanderfolgende Trockenphasen groß, langfristig nicht genügend Trinkwasser zur Verfügung zu haben. Um die Versorgungssicherheit in der Zukunft zu sichern, schlossen sich 1973 die Wuppertaler Stadtwerke AG (WSW), die Stadtwerke Remscheid GmbH (heute EWR GmbH) und die Stadtwerke Solingen GmbH (SWS) in der Ber­gi­schen Trinkwasser-Verbund-GmbH (BTV) zusammen. Zu einem spä­teren Zeitpunkt stieß auch noch die Energieversorgung Leverkusen GmbH (EVL) zur BTV dazu. Gemeinsam mit dem Wupperverband und dem 1960 gegründeten Wasserversorgungsver­band Rhein-Wupper wurde das Gesamtprojekt gestemmt: Dieses um­fasste den Bau der Großen Dhünn-Talsperre, des Wasserwerkes Dabringhausen-Bremen der „Fernwasserversorgung Große Dhünn-Talsperre“ und des damit verbundenen Trinkwassertransportsystems. Der Wupperverband be­treibt die Große Dhünn-Talsperre und stellt das so genannte Roh­wasser aus der Talsperre zur Trinkwasseraufbereitung zur Verfü­gung. Die Große Dhünn-Talsperre ist die zweitgrößte Trinkwassertalsperre Deutschlands. Sie fasst – inkl. der Vorsperren - 81 Mio. m³ Wasser. Pro Jahr können bis zu 42 Mio. m³ Rohwasser zur Trinkwasseraufbereitung entnommen werden. Rund 1 Mio. Menschen in der Region können so versorgt werden.

„Die sehr hohe Qualität unseres Wassers ist auch das Ergebnis einer bis in die 70er Jahre zurückreichenden verantwortungsvollen und vorausschauenden Planung in der Wasserwirtschaft.“ erläutert Prof. Dr. Hoffmann, Geschäftsführer der EWR. „Die Errichtung der Gro­ßen Dhünntalsperre, der Bau sowie die Instandhaltung des Versor­gungsnetzes in der bergischen Topographie machen auch heute noch vielfältige Anstrengungen notwendig, um die natürliche Reinheit des Wassers zuverlässig bis zum Kunden zu gewährleisten. Wasser ist und bleibt unser Lebensmittel Nr. 1“, so Prof. Dr. Hoffmann weiter.

Beratung vor Ort

Die EWR GmbH als örtlicher Dienstleister bietet ihren Kunden im ServiceCenter im Allee-Center umfangreiche und kompetente Bera­tung rund um das Thema Trinkwasser an. Hier kann sich der Kunde darüber informieren, wie sich im Alltag Wasser sparen lässt, ohne dass es zu Komforteinbußen kommt. Für Fragen rund um das Rem­scheider Trinkwasser stehen den Interessenten die Kundenberater der EWR unter der kostenlosen Hotline: 0800 0 164 164 gern zur Verfügung.

EWR GmbH

Prof. Dr. Hoffmann

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